Sonntag, 30. Oktober 2016

Elite Dangerous: Guardians 2.2

Nach meiner Rückkehr in die Blase habe ich mir eine vierwöchige Eliteabstienz verordnet.
Dann - bei Betrachtung des Kontostandes von 16 Mio Credits und noch immer mit der Idee im Hinterkopf, die nächste große Explorertour in einer Anaconda zu machen - entschied ich mich dafür, mit der notwendigen Kleingeldbeschaffung zu beginnen. Also die T-7 gekauft und ein paar Frachtaufträge angenommen. Die sind lohnenswerter als der gemeine Tramphandel, aber das Gefühl, es sprünge etwas dabei heraus, wollte sich trotzdem nicht einstellen.
Gut, dass es für alles ein Forum gibt, also Einblick ins deutsche ED-Forum genommen.
Sothis / Ceos. Ah ja !
Zwei Systeme, die gute 400 LJ außerhalb der Blase liegen und sehr lukrative Frachtaufträge anbieten. Wir sprechen hier von mehreren Mio Credits pro Auftrag (!). Mit genug Frachtraum, kann man die Aufträge stacken und der Gewinn erhöht sich signifikant.
Jetzt, nach fünf Touren und mit einem Kontostand von 86 Mio Cr (plus einer komplett ausgebauten T 7), wurde letzte Woche, die neue Erweiterung ED:Guardians aufgespielt.
Neben optischen Verbesserungen der Menüs gab es auch ein Facelifting der Stationen, Welten usw.
Inhaltlich änderte sich ebenfalls viel, insbesondere das - logische und eigentlich zwangsläufige - Integrieren des Passagiertransports nebst entsprechender neuer Schiffe und passender Aufgaben.


Sieht schick aus...

Irgendwie übersichtlicher...




Ein zweiter wichtiger Aspekt ist die Einführung von On-Board-Fightern und die Möglichkeit einen Piloten dafür zu rekrutieren. Hört sich gut an, muß ich demnächst unbedingt ausprobieren.
Doch zunächst verschaffe ich mir einen Überblick:
Wie erwartet, werden die neuen Inhalte gepushed, d.h. Transportrouten werfen jetzt ganz erheblich weniger Gewinn ab. Teilweise nur noch 20% im Vergleich zu vorher.
Also eine Fer-de-Lance gekauft und auf Kopfgeldjäger gemacht. Als Kämpfer bin ich immer noch Neuling (Neuling = Lutschek), so paßt das Vorhaben in die Planung.
Doch Oh Weh ! Wo man früher jeden NPC-Lurchi aus dem Supercruise ziehen konnte, will nun gar nichts mehr klappen. Bei 20 Interdictions-Versuchen, konnte ich genau ein Mal (!) einen Hauler ziehen. Was ein epischer Kampf gegen meine FDL ! 15 Sekunden lang...
Und ein Vermögen an Kopfgeld. 1500 Cr.
Ja, auch das ist jetzt schwerer geworden...Bei näherer Betrachtung allerdings auch folgerichtig.
Und neuerdings bin ich auch noch zu doof, Cargocontainer aufzusammeln. Hülfe !

Ich werde mich also wieder einfieseln müssen, vielleicht nochmal am Fitting der FDL basteln (kaum zu glauben, das Ding fliegt irgendwie komisch...).

Anlaßbedingt habe ich auch kurz überlegt, häufiger im Open-Modus zu spielen.
Wobei Open ja nichts anderes heißt als: PVP.
Und das ist für mich ein Reizwort, weil es mich stets an die ganz alten WoW-Zeiten erinnert und an die dortigen...Menschen...und ihre liebevolle Art....und ihre Ausdrucksweise.

Auch dabei hilft der Blick in den Text:

PVPler naturbelassen (1)

PVPler naturbelassen (2)

wie einst bei World-of-Warcraft...

Gerade der letzte Thread ist ein besonders schönes Beispiel, finde ich.

Ich glaub, ich laß das mal mit dem Open. Ich will mich entspannen und Spaß haben und nicht als virtuelle Wichsvorlage für irgendeinen Kloppi dienen.

Gute Reise Commanders !

Sonntag, 16. Oktober 2016

Ein Sandcrawler für meine Sons of Thunder

Im Sommer habe ich diesen Sandcrawler für meine Sons of Thunder fertiggestellt und mich dabei ein wenig an Rosteffekten versucht (Sandcrawler = Wüste; wir wollen jetzt nicht fragen wie Wüste und Rost zusammenpassen, gelle ?).
Eigentlich im Maßstab 28mm und für Dystopian Legions, finde ich, paßt er auch ausgezeichnet für den 15mm-Maßstab. Ich hatte ja schon die Sandraupen im Abverkauf des gescheiterten Spartan Games DW-Ablegers geschossen und noch ein bißchen anderen Kram. Mal abgesehen davon, dass die Firma wirklich sehr gut gegossene Modelle vertreibt, deren Design mir, ehrlich gesagt, richtig gut gefällt, konnte ich mich für die Spiele selbst nie erwärmen.
Mittlerweile geht ja ein ähnliches Produkt Dystopian Empires in 15mm an den (Kick)Start.
Schaun mer mal...




Samstag, 20. August 2016

Elite:Dangerous - Explorer-Logbuch: Bis zum Rand...Tag 33

Geschafft !

Am 33.Tag bin ich mit 21% Hülle im System Khun, knapp außerhalb der Blase eingetroffen.
Der Rückweg war mit 10245 Lichtjahren deutlich länger. Insgesamt habe ich 20229 Lichtjahre in 463 Sprüngen zurückgelegt.
Das Abgeben der Explorerdaten hat 50 Minuten gedauert und 8.539.015 Cr eingebracht abzüglich 17.100 Cr für Reperaturkosten und des Auffüllen der Verbrauchsgüter und Tanks.

Als Nächstes ?

Gute Frage. Erst einmal den neuen Look in den Stationen angesehen. Schöner, aber vorher war´s übersichtlicher. Den Engineer-Quatsch laß ich aus, dafür spiele ich zu selten und ich habe keine Lust auf grinden.
Die ASP für´s Mining umbauen ? Klingt gut...

Sonntag, 7. August 2016

Elite:Dangerous - Explorer-Logbuch: Bis zum Rand...Tag 20 - 29

...und immer noch auf dem Weg zurück.
Noch immer über 3000 Lichtjahre vom Startpunkt entfernt, komme ich zumindest ohne Probleme voran. Dank einer Routenänderung, die mich kernwärts und deutlich unter der galaktischen Ebene unter die sternenarmen Bereiche, die ich auf der Hintour so ausgiebig durchreisen konnte, hindurchführt, scanne ich ab und an das eine oder andere System intensiver.

3 Gasriesen mit Lebensformen in einem System
Trotzdem wird es hin und wieder einsam. Also noch einsamer, als es ohnehin schon ist. Aber zumindestens bieten alle drei Systeme Ausweichrouten...




 Heiss...
Ein Doppelsternsystem mit einer Wasserwelt
und Leben !
Das wird einiges an Credits geben plus den Erstentdeckerbonus, versteht sich...



Wieder eine Wasserwelt.
Als Sahnehäubchen kann kann sie terraformiert werden.
Die übrigen Planeten des Systems sind auch nicht ohne. Ich glaube, der Stop hat sich mehr als gelohnt...




 Ein leuchtend blauer Gasriese
 ...


Ein eisiger einsamer Planet.





Perfekt, um im Orbit zu nächtigen.

Mittwoch, 27. Juli 2016

15mm-Aliens: Sons of Thunder

Rebel Minis haben in ihrer 15mm-Sci-Fi-Range kleine knubbelige Männer im Angebot, namens Sons of Thunder. Das sie klein sind, erkennt man hauptsächlich daran, dass sie nur 10mm gross sind. Sie tragen Schutzanzüge und dicke Wummen.
Acht Stück hatte ich letztes Jahr in Wolfslords Zauberpaket und ich habe sie jetzt mit frischer Farbe versehen.

Zu einem knallharten Tomorrows War-Szenario wollten sie nach meinem Geschmack nicht recht passen. Ich dachte eher an fleissige zähe Männer, die auf unwirtlichen Planeten nach Schrott oder Artefakten suchen oder Erze schürfen. Ein bißchen Star Wars war auch mit dabei. Jawas mit ihren riesigen Sandcrawlers...

An der Stelle kam mir HeinzKnitz zu Hilfe, der mich vor 2 Wochen auf einen aktuellen Preisnachlass auf Dystopian Legions-Klimbim beim Figurenausstatter meines Vertrauens hinwies. Irgendwie fand ich diese Dystopian-Dingsis schon immer cool, wenngleich ich mir aus dem Spiel nichts machte (rückblickend vielleicht schade, denn die Resinmodelle sind wirklich gut). Das pseudoviktorianische Design muß man freilich mögen...

Sons of Thunder

Die Sons of Thunder leben seit Jahrhunderten im Weltall, ohne jemals eine Heimatwelt für sich alleine besessen zu haben. In fünf grossen Stämmen, die sich wiederum aus mehreren kleinen Clans zusammen setzen, ziehen sie über die Oberflächen hunderter von Welten in der Galaxis auf der Suche nach abbauwürdigen Rohstofflagern, Schrott oder Artefakten verlorener Zivilisationen. Das All durchstreifen sie in riesigen Raumschiffen, die aussehen als wären sie Jahrhunderte, wenn nicht gar Jahrtausende alt.
Eine umfassende kulturelle besonderheit der SoT stellt die Leidenschaft für Alles dar, was antiquiert und alt aussieht. Aus unerfindlichen Gründen bevorzugen sie dabei eine sehr kurze Epoche in der prästellaren Phase der alten Erde. Und weil sie geschickte Kunsthandwerker sind, haben sie im Laufe der Generationen ihr gesamtes Hab und Gut optisch so verändert, als hätte die legendäre Kween Vicetoria selbst es hergestellt. Historiker schütteln die Köpfe, den SoT ist das aber egal und sie erschaffen sich eine Vergangenheit die so nie existiert hat.

Interessanterweise sind sie als SoT bekannt, dabei wird gerne vergessen, dass diese eigentlich nur einen Teil dieses Volkes darstellen. Die Sons of Thunder sind der größte der fünf Stämme, gefolgt von den Sons of Truth und den Sons of Pride. Wesentlich kleiner sind die Sons of Dragon. Die Sons of Durin schließlich sind so obskur, dass ihre Existenz allgemein bezweifelt wird.

Ein Gruppe Prospektoren der SoT mit zwei Sandraupen im angesagten "Full Metal-Look"


Samstag, 9. Juli 2016

Elite:Dangerous - Explorer-Logbuch: Bis zum Rand...Tag 9 - 19

Weiter geht´s und wie angekündigt nur noch auszugsweise:

Ich habe in diesen Tagen 95 Sprünge absolviert und 3223 LJ hinter mich gebracht, teils durch absolut abgelegene Himmelsgegenden, in denen es vor L-, Y- und T-Sternen nur so wimmelte. Immer wieder musste ich neue Routen berechnen, manchmal gar den Kurs abbrechen und zur nächsten "anzapfbaren" Sonne zurückkehren.
Dann hatte ich es endlich geschafft und war hier:


Ich hatte gut den halben Weg zurückgelegt und dann...aber der Reihe nach.

Am Tag 12 gelangte ich in ein System, in dem ich 5 interessante und profitable Planeten entdeckte; Wasserwelten teilweise terraformierbar.



Am Tag 14 landete ich erstmals auf dieser Reise auf einem Planeten und führte mehrere Exkursionen durch, in deren Verlauf ich wichtige Rohstoffe sammeln konnte. Eine anschließende Komplettreparatur des Schiffes verbrauchte alle Materialien der Automatischen Feldwartungseinheit, aber Gott sei Dank konnte ich mit den Rohstoffen wieder auffüllen. All das hat mich auch den ganzen Tag beschäftigt. Der Planet war leider extrem ungastlich und von tiefen Schluchten durchzogen.



Am Tag 17 habe ich auf dem ersten Planeten des Systems sehr ergiebige Rohstoffquellen nahe eines Einschlagskraters auffinden können und Ruthenium und Zirkonium abgebaut. Beides fehlte mir bislang.





Auch sehr hübsch anzuschauen:







Vorgestern, am Tag 19 geschah es dann: Ich wollte auf einem Planeten im RIDGAI-Sektor landen; 1,45 G Schwerkraft und sehr vielversprechend in Hinblick auf Rohstoffe. Ich benötigte dringend Materialien für weite Sprünge.
Herunter gekommen bin ich, aber die Bruchlandung war katastrophal und ich habe jetzt noch 26% Hülle.


Nachdem ich eine Nacht drüber geschlafen habe, entschloss ich mich schweren Herzens, umzukehren. 26% Hülle sind zu wenig, da brauchts nur noch einen Fehltriit und es ist vorbei. Landungen sind eh passé.
Mit etwas Glück und sehr vorsichtig gewählten Routen komme ich damit heil nach Hause.

Ich berichte weiter...












Donnerstag, 7. Juli 2016

15mm-Aliens: Ikwen von 15mm.co.uk

Bei 15mm.co.uk gibt es in der Loud Ninja Games-Range die Ikwen. Das sind Reptiloide. Nein, nicht wie Obama oder Michael Jackson bei YouTube, sondern richtige aufrecht gehende Reptilien mit Wumme. Und vier Augen.


Die Figuren kommen allerdings eher als Waldlandindianer daher denn als finstere Außerirdische, mit ihrem Lendenschurz, den Overknees und den Federn,...ääh Stacheln auf dem Schädel.
Chingachgook.

Mir gefallen sie und weil 15mm.co.uk häufig ein Keine-Versandkosten-Special raushaut, habe ich mir ein militia platoon gegönnt. Nochmal 5% gespart. Und - ich mache an dieser Stelle mal ganz frech Werbung- 15mm.co.uk versenden ganz ganz schnell ! Heute bestellt, nächste Woche bemalt. Für so schmal und schnell kommt man doch kaum an Figuren ran. Ich bin glücklich wie das Schweinchen in der Suhle.

Tomorrows War

Als Quasi-Sympathieträger heissen sie bei mir Iguans oder Reptos und sind schnöde Söldner, die ihre kaltblütige Seele für ein TL2-Sturmgewehr und einen Raketenwerfer verkaufen.
Immer fixiert auf ihren Overlord, verschwenden sie keine Zeit damit, Dinge kaputt zu machen oder Leute zu piesacken. Sie wollen nur kämpfen. So gesehen sind sie diszipliniert.
Die Farbe Rot besitzt für sie eine geradezu spirituelle Bedeutung und so sind jene Individuen, welche den am auffälligsten gefärbten Stachelkamm besitzen, zum Chef geboren.

Jedem Truppenführer, der eine Einheit der Kaltblütigen (die in Wirklichkeit alles andere als kaltblütig sind) befehligt, sei empfohlen, Helm, Haarschopf oder was auch immer, möglichst tiefrot zu färben. Es wird ihm mit grenzenloser Loylität gedankt werden.



Unit Characteristics:

Characteristics
Dice
Notes
TQ:
6 (8)
8 nur Charaktere; szenarioabhängig
Moral:
6-10
Szenarioabhängig; nie höher als MaoYe
Confidence

normal
Supply

Szenarioabhängig i.d.R. poor
TechLevel
1/2
Zu Spielbeginn würfeln

Unit Attributes:

Attribute
Effects
Notes
Old School
Not pinned,  no
Confidence loss

Poor Initiative

"Overlord-Zusatz-regel"
Special Teams
autoDetect 8"
No out-of-contact-move
Binnen 8"
+1 AttackDice in CloseCombat
Animal Teams
TQ/morale wie
handler

Night Fighting
-1D Firepower, optimum
Range :2

Despised
-1modi for interactions


Unit characteristics and Unit Atributes refer to Tomorrows War and Force-on-Force copyright:Osprey Publishing Ltd. And Ambush Alley Games

Kultureller Hintergrund

Die Heimatwelt der Xenosauria ist unbekannt.
Niemand kann Informationen zu ihrem kulturellen Hintergrund liefern, noch kennt man die Eigenbezeichnung der Iguans/Reptos. So gesehen, sind sie eines der geheimnisvollsten Völker des bekannten Universums.

Gerne bringen sie ein paar gezähmte Viecher mit, wie z.B. diese putzigen Quasi-Raptoren von Belem IV. Ein bißchen Reptilien-Hightech an ihnen verbaut und sie gehen gerne selbstständig auf die Suche nach dem nächsten Feind.