Sonntag, 10. September 2017

StarWars: The Old Republic

Als kürzlich Rogue One als BR erschien, fiel mir ein, dass ich mir Anfang 2012, kurz nach Release, SW:TOR zugelegt hatte.
Länger als einen Monat hatte ich damals nicht gespielt. Das Spiel war und ist nicht schlecht, aber irgendwie sprang der Funke nicht über.




Jetzt habe ich mich entschlossen, dem Spiel noch einmal eine Chance zu geben.

Was gleich zu Beginn auffällt: Der Schwierigkeitsgrad in der Levelphase ist...simpel. Man kann ihn zwar einstellen, aber man muß sich schon anstrengen, damit man mal draufgeht.

Leider ist auch der Levelanstieg nochmals schneller geworden. Ich fand ihn schon 2012 als zu rasch. Mittlerweile erledigt man drei Aufträge und schwuppdiwupp...
Das ist sehr schade, weil man so gar nicht in den genuss kommt, die teils hübsch gemachten Planeten zu erspielen.

Andererseits sind die Aufgaben auch nicht sooo abwechslungsreich.


Ich bin dazu übergegangen, nur noch die Klassenaufgaben und den jeweiligen Handlungsbogen auf dem Planeten zu spielen, damit kommt man dann ganz gut über zwei bis vier Level.

Zum Schluß habe ich dann nur noch die Klassenaufgaben erledigt.

Die Klassenaufgabe ist ohnehin interessanter, denn hier erlebt man die Rahmenstory und spielt sie konsequent durch.

Ich hatte noch einen Schurken auf Level 29, wollte jetzt aber unbedingt mal einen Jedi spielen.
Lichtschwert und so, verstehn´se mal !


Nachdem ich mit dem Jedi auf 52 war, die Story durch hatte, habe ich dann auch wieder den Schurken auf 50 gebracht. Das geht wie gesagt sehr schnell, insofern muss man sich nicht vorstellen, ich hätte jetzt 24/7 am PC gesessen. Um Gottes Willen...


Die Klassenquestreihe des Schurken fand ich im Endeffekt um einiges besser als die des Jedi-Schatten. Letztere hat sich zum Ende gezogen wie Kaugummi und dann war der Punkt gekommen, an dem ich nur noch fertig werden wollte. Corellia ist, das kommt noch dazu, nach meinem Geschmack auch der mit Abstand langweiligste Planet.


So bin ich jetzt mit 2 Charakteren Anfang 50 und probiere mal einen von der dunklen Seite der Macht aus. Schaun mer mal, wie lange es noch Spaß macht, aber im Moment zocke ich hin und wieder mal ein Stündchen und weil ich wieder ein Abo abgeschlossen habe, verspüre ich keinen Drang irgendetwas abspielen zu müssen.
An Gruppenaufgaben habe ich im Moment eh kein Interesse, aber ich habe ohnehin den Eindruck gewonnen, die meisten Spieler, die das Spiel noch hat, zockern im sogenannten Endgame rum.

Kann ich mir schon vorstellen, wie das aussieht....

Samstag, 2. September 2017

Wüstenplanet

Kürzlich habe ich mir endlich einen Heißdrahtschneider zugelegt, weil ich es leid war, mir ständig in die Finger zu säbeln. Mit einem glühendheissen Draht kann man sich nämlich viel nachhaltiger verletzen. <Ironie off>
Nein, der große Vorteil liegt für mich in der Möglichkeit größere Geländestücke schneller und einfacher zu bearbeiten.
Als erstes habe ich mir ein paar Felsen á la Mesa gebastelt. Die passen auch gut für 28mm und waren in zwei, drei, fix fertig.
Kleine Stellprobe auf braunem Tuch:









Ich finde, die sehen doch ganz gut aus...

Sonntag, 30. Oktober 2016

Elite Dangerous: Guardians 2.2

Nach meiner Rückkehr in die Blase habe ich mir eine vierwöchige Eliteabstienz verordnet.
Dann - bei Betrachtung des Kontostandes von 16 Mio Credits und noch immer mit der Idee im Hinterkopf, die nächste große Explorertour in einer Anaconda zu machen - entschied ich mich dafür, mit der notwendigen Kleingeldbeschaffung zu beginnen. Also die T-7 gekauft und ein paar Frachtaufträge angenommen. Die sind lohnenswerter als der gemeine Tramphandel, aber das Gefühl, es sprünge etwas dabei heraus, wollte sich trotzdem nicht einstellen.
Gut, dass es für alles ein Forum gibt, also Einblick ins deutsche ED-Forum genommen.
Sothis / Ceos. Ah ja !
Zwei Systeme, die gute 400 LJ außerhalb der Blase liegen und sehr lukrative Frachtaufträge anbieten. Wir sprechen hier von mehreren Mio Credits pro Auftrag (!). Mit genug Frachtraum, kann man die Aufträge stacken und der Gewinn erhöht sich signifikant.
Jetzt, nach fünf Touren und mit einem Kontostand von 86 Mio Cr (plus einer komplett ausgebauten T 7), wurde letzte Woche, die neue Erweiterung ED:Guardians aufgespielt.
Neben optischen Verbesserungen der Menüs gab es auch ein Facelifting der Stationen, Welten usw.
Inhaltlich änderte sich ebenfalls viel, insbesondere das - logische und eigentlich zwangsläufige - Integrieren des Passagiertransports nebst entsprechender neuer Schiffe und passender Aufgaben.


Sieht schick aus...

Irgendwie übersichtlicher...




Ein zweiter wichtiger Aspekt ist die Einführung von On-Board-Fightern und die Möglichkeit einen Piloten dafür zu rekrutieren. Hört sich gut an, muß ich demnächst unbedingt ausprobieren.
Doch zunächst verschaffe ich mir einen Überblick:
Wie erwartet, werden die neuen Inhalte gepushed, d.h. Transportrouten werfen jetzt ganz erheblich weniger Gewinn ab. Teilweise nur noch 20% im Vergleich zu vorher.
Also eine Fer-de-Lance gekauft und auf Kopfgeldjäger gemacht. Als Kämpfer bin ich immer noch Neuling (Neuling = Lutschek), so paßt das Vorhaben in die Planung.
Doch Oh Weh ! Wo man früher jeden NPC-Lurchi aus dem Supercruise ziehen konnte, will nun gar nichts mehr klappen. Bei 20 Interdictions-Versuchen, konnte ich genau ein Mal (!) einen Hauler ziehen. Was ein epischer Kampf gegen meine FDL ! 15 Sekunden lang...
Und ein Vermögen an Kopfgeld. 1500 Cr.
Ja, auch das ist jetzt schwerer geworden...Bei näherer Betrachtung allerdings auch folgerichtig.
Und neuerdings bin ich auch noch zu doof, Cargocontainer aufzusammeln. Hülfe !

Ich werde mich also wieder einfieseln müssen, vielleicht nochmal am Fitting der FDL basteln (kaum zu glauben, das Ding fliegt irgendwie komisch...).

Anlaßbedingt habe ich auch kurz überlegt, häufiger im Open-Modus zu spielen.
Wobei Open ja nichts anderes heißt als: PVP.
Und das ist für mich ein Reizwort, weil es mich stets an die ganz alten WoW-Zeiten erinnert und an die dortigen...Menschen...und ihre liebevolle Art....und ihre Ausdrucksweise.

Auch dabei hilft der Blick in den Text:

PVPler naturbelassen (1)

PVPler naturbelassen (2)

wie einst bei World-of-Warcraft...

Gerade der letzte Thread ist ein besonders schönes Beispiel, finde ich.

Ich glaub, ich laß das mal mit dem Open. Ich will mich entspannen und Spaß haben und nicht als virtuelle Wichsvorlage für irgendeinen Kloppi dienen.

Gute Reise Commanders !

Sonntag, 16. Oktober 2016

Ein Sandcrawler für meine Sons of Thunder

Im Sommer habe ich diesen Sandcrawler für meine Sons of Thunder fertiggestellt und mich dabei ein wenig an Rosteffekten versucht (Sandcrawler = Wüste; wir wollen jetzt nicht fragen wie Wüste und Rost zusammenpassen, gelle ?).
Eigentlich im Maßstab 28mm und für Dystopian Legions, finde ich, paßt er auch ausgezeichnet für den 15mm-Maßstab. Ich hatte ja schon die Sandraupen im Abverkauf des gescheiterten Spartan Games DW-Ablegers geschossen und noch ein bißchen anderen Kram. Mal abgesehen davon, dass die Firma wirklich sehr gut gegossene Modelle vertreibt, deren Design mir, ehrlich gesagt, richtig gut gefällt, konnte ich mich für die Spiele selbst nie erwärmen.
Mittlerweile geht ja ein ähnliches Produkt Dystopian Empires in 15mm an den (Kick)Start.
Schaun mer mal...




Samstag, 20. August 2016

Elite:Dangerous - Explorer-Logbuch: Bis zum Rand...Tag 33

Geschafft !

Am 33.Tag bin ich mit 21% Hülle im System Khun, knapp außerhalb der Blase eingetroffen.
Der Rückweg war mit 10245 Lichtjahren deutlich länger. Insgesamt habe ich 20229 Lichtjahre in 463 Sprüngen zurückgelegt.
Das Abgeben der Explorerdaten hat 50 Minuten gedauert und 8.539.015 Cr eingebracht abzüglich 17.100 Cr für Reperaturkosten und des Auffüllen der Verbrauchsgüter und Tanks.

Als Nächstes ?

Gute Frage. Erst einmal den neuen Look in den Stationen angesehen. Schöner, aber vorher war´s übersichtlicher. Den Engineer-Quatsch laß ich aus, dafür spiele ich zu selten und ich habe keine Lust auf grinden.
Die ASP für´s Mining umbauen ? Klingt gut...

Sonntag, 7. August 2016

Elite:Dangerous - Explorer-Logbuch: Bis zum Rand...Tag 20 - 29

...und immer noch auf dem Weg zurück.
Noch immer über 3000 Lichtjahre vom Startpunkt entfernt, komme ich zumindest ohne Probleme voran. Dank einer Routenänderung, die mich kernwärts und deutlich unter der galaktischen Ebene unter die sternenarmen Bereiche, die ich auf der Hintour so ausgiebig durchreisen konnte, hindurchführt, scanne ich ab und an das eine oder andere System intensiver.

3 Gasriesen mit Lebensformen in einem System
Trotzdem wird es hin und wieder einsam. Also noch einsamer, als es ohnehin schon ist. Aber zumindestens bieten alle drei Systeme Ausweichrouten...




 Heiss...
Ein Doppelsternsystem mit einer Wasserwelt
und Leben !
Das wird einiges an Credits geben plus den Erstentdeckerbonus, versteht sich...



Wieder eine Wasserwelt.
Als Sahnehäubchen kann kann sie terraformiert werden.
Die übrigen Planeten des Systems sind auch nicht ohne. Ich glaube, der Stop hat sich mehr als gelohnt...




 Ein leuchtend blauer Gasriese
 ...


Ein eisiger einsamer Planet.





Perfekt, um im Orbit zu nächtigen.

Mittwoch, 27. Juli 2016

15mm-Aliens: Sons of Thunder

Rebel Minis haben in ihrer 15mm-Sci-Fi-Range kleine knubbelige Männer im Angebot, namens Sons of Thunder. Das sie klein sind, erkennt man hauptsächlich daran, dass sie nur 10mm gross sind. Sie tragen Schutzanzüge und dicke Wummen.
Acht Stück hatte ich letztes Jahr in Wolfslords Zauberpaket und ich habe sie jetzt mit frischer Farbe versehen.

Zu einem knallharten Tomorrows War-Szenario wollten sie nach meinem Geschmack nicht recht passen. Ich dachte eher an fleissige zähe Männer, die auf unwirtlichen Planeten nach Schrott oder Artefakten suchen oder Erze schürfen. Ein bißchen Star Wars war auch mit dabei. Jawas mit ihren riesigen Sandcrawlers...

An der Stelle kam mir HeinzKnitz zu Hilfe, der mich vor 2 Wochen auf einen aktuellen Preisnachlass auf Dystopian Legions-Klimbim beim Figurenausstatter meines Vertrauens hinwies. Irgendwie fand ich diese Dystopian-Dingsis schon immer cool, wenngleich ich mir aus dem Spiel nichts machte (rückblickend vielleicht schade, denn die Resinmodelle sind wirklich gut). Das pseudoviktorianische Design muß man freilich mögen...

Sons of Thunder

Die Sons of Thunder leben seit Jahrhunderten im Weltall, ohne jemals eine Heimatwelt für sich alleine besessen zu haben. In fünf grossen Stämmen, die sich wiederum aus mehreren kleinen Clans zusammen setzen, ziehen sie über die Oberflächen hunderter von Welten in der Galaxis auf der Suche nach abbauwürdigen Rohstofflagern, Schrott oder Artefakten verlorener Zivilisationen. Das All durchstreifen sie in riesigen Raumschiffen, die aussehen als wären sie Jahrhunderte, wenn nicht gar Jahrtausende alt.
Eine umfassende kulturelle besonderheit der SoT stellt die Leidenschaft für Alles dar, was antiquiert und alt aussieht. Aus unerfindlichen Gründen bevorzugen sie dabei eine sehr kurze Epoche in der prästellaren Phase der alten Erde. Und weil sie geschickte Kunsthandwerker sind, haben sie im Laufe der Generationen ihr gesamtes Hab und Gut optisch so verändert, als hätte die legendäre Kween Vicetoria selbst es hergestellt. Historiker schütteln die Köpfe, den SoT ist das aber egal und sie erschaffen sich eine Vergangenheit die so nie existiert hat.

Interessanterweise sind sie als SoT bekannt, dabei wird gerne vergessen, dass diese eigentlich nur einen Teil dieses Volkes darstellen. Die Sons of Thunder sind der größte der fünf Stämme, gefolgt von den Sons of Truth und den Sons of Pride. Wesentlich kleiner sind die Sons of Dragon. Die Sons of Durin schließlich sind so obskur, dass ihre Existenz allgemein bezweifelt wird.

Ein Gruppe Prospektoren der SoT mit zwei Sandraupen im angesagten "Full Metal-Look"