Dienstag, 29. März 2016

Auf dem Raumhafen

Seit Anfang des Jahres bemale ich fast nur noch 15mm-Figuren. Neben dem Schwung, den ich für das letztjährige Bounty AE-Partizipationsspiel bemalt habe, sind noch einige hinzu gekommen. Die Antenocitis Workshop-Container sind jetzt auch komplett. Bis auf die vier T800-Verschnitte sind es alles Menschen: Wissenschaftler und ein Reporter-Team von Oddzial Osmy, Sicherheitskräfte und Zivilisten von Ground Zero Games. Eigentlich unerläßlich als Nichtkombattanden und "Objectives" (pfui...aber so isses nu´) und alles mit RPG-Einschlag.
Jetzt gerade bin ich eher auf der Hard SF-Schiene, da kommen Truppen für Gruntz! und Tomorrows War. 
Auch wenn ich es nicht konsequent durchgehalten habe: Zivilisten und Nichtkombattanden kommen auf Cent-Bases, die militärischen Einheiten auf 2Cent-Stücke. Ich basiere grundsätzlich einzeln, im Zweifel lege ich sabbots drunter.




  

 Eigentlich habe ich sie schon im WoW-Block gezeigt, aber ich finde sie zu cool: Das Aliens-Welcome-Komitee von Khurasan Miniatures.
Vielleicht mach ich ein kleines Bier&Bretzel-Spiel speziell für diese Jungs und Mädels

 

Freitag, 25. März 2016

Die Kolonie - Baubericht (Teil 1)

Hallo !

Ich will heute einen kurzen Baubericht meiner Kolonie geben. Das Ganze ist für den 15mm-Maßstab konzipiert, kann aber auch problemlos in 20mm verwendet werden (wenn man denn Figuren dafür findet...). Viele Spieler bevorzugen ja das Herunterskalieren der Gebäude und Geländestücke, ich persönlich finde allerdings viele der zum Erwerb stehenden "futuristischen" Gebäude im 15mm-Maßstab zwar praktisch zum Spielen, aber eben zu klein. Speziell für Skirmishs. 

Schritt 1: 


Ausgangspunkt ist das Hauptgebäude der Kolonie mit den Habitaten und der Kommandozentrale.
Ich hatte mich für zwei große zylinderförmige Röhren auf hexagonaler Basis entschieden, zwischen denen sich ein Zugangs-/Frachtmodul befindet.






Schritt 2:

Die Dinger sind fertig, sehen aber unsauber aus. Obwohl ich nicht freihändig, sondern mit einem Schneidehilfe gearbeitet habe, stossen die Wände dennoch nicht bündig aufeinander.
Macht nichts, denn die unsauberen Stosskanten werden noch "verkleidet", womit gleichzeitig auch die baubedingten Differenzen in den Abmessungen ausgeglichen werden
Also werden ich eine Rahmenkonstruktion von den Stoßkanten aus über die Struktur gelegt.
Ich benutze dafür Balsaholz. Einfacher zu bearbeiten als Kunststoff und härter als Pappe.






Als nächstes baute ich das Zugangs- und Ladebereichs-  bzw. Hangarmodul, dass ich zwischen die beiden Habitate setze.
Wie man sieht, habe ich die Oberflächen teilweise schon durch Strukturen, wie hier mit Wellpappe versehen. Später kann man alles noch glätten, schleifen, Lücken schliessen, weil ich aber wieder für den Spieltisch arbeite, behebe ich nur die gröbsten Schnitzer.
Für die Rampe habe ich Plasticard, für die Rampengitter habe ich Fliegengitter verwendet.





Schritt 3:

Das bekam einen Grundanstrich; ich habe mich für einen Grauton entschieden, weil alles später weiss werden sollte. Sollte...denn es hat mir im Endeffekt nicht gefallen.
Eigentlich wollte ich das Hangarmodul nicht fest mit den anderen beiden verbinden, aber ich habe mich dann anders entschieden, weil die einzelnen Module sehr leicht sind und die Paßgenauigkeit erst durch die feste Verbindung und Verkleidung der Lücken durch die Rahmenkonstruktion entsteht.




Schritt 5:


Schritt 4a bis 4d habe ich jetzt mal ausgelassen, weil es ganz in weiss Sch....e aussah. Ich wollte die Rahmen in Aluminium pinseln, mußte aber feststellen, dass sich Balsa dafür nicht eignet. Es hat schlicht zuviel Struktur, sodaß die Oberfläche eben nicht glatt und eben ist. Also andere Farbe drauf...
Drei Farbschichten sind nicht schön anzuschauen und das Bemalen der Rahmenkonstruktion sollte sich noch als echte Sisyphosarbeit entpuppen...
Um es vorweg zu nehmen: Spätere Module und Rahmen habe ich erst bemalt, dann zusammengefügt (und nur noch nachgearbeitet.). Im Ergebnis benötigte ich nur noch ein Drittel der Zeit und es sieht viel besser es.

Schritt 6:

Nach einigem Hin und Her nach dem rechten Farbton, hatte ich mich dann endlich für ein Grau-Grün entschieden, welches - unregelmäßig aufgetragen - dann in etwa so aussah, wie ich mir dass vorgestellt hatte. Die Rahmen bekamen einen Mix aus dunkelbraun (German CamoBlack-Vallejo) und silber, wobei ich nachher auf silber verzichtet habe.
Zum Schluss versah ich alles mit ein wenig Kleinkram, Zierrat und ein paar Fenstern aus Bausätzen und Modellbaubedarf. Die Fenster stammen übrigens von Antenocities Workshop. 
Fertig ist das Kolonie-Gebäude.
Das Ganze kann man variieren und natürlich wesentlich vereinfachen. Das zweite Modul wurde erheblich einfacher konstruiert. Aber das wußte ich ja auch schon, wo ich hinwill...




So sah das ganze vor einem Jahr aus...fortgeschritten, aber noch nicht fertig.
Zwischenzeitlich habe ich wieder Zeit und Muße gefunden, weiter zu arbeiten.






Mittwoch, 23. März 2016

Elite:Dangerous: Mit der ASP unterwegs...

Seit Dezember 2014 bin ich mit Elite:Dangerous in der Galaxis unterwegs.

Ich finde es wirklich großartig, was zwischenzeitlich aus dem Urvater Elite geworden ist.

Ich will mich gar nicht lange über Spielmechanismen auslassen oder über den seinerzeit zum Heulen schweren Einstieg beschweren (ja ja: 3 Tage spielen und dann imba auf Stufe 50, wie in manch´ anderen MMOs gibts bei Herr Braben nicht. Hier muß man sich die credits sauer verdienen).
Stattdessen zeige ich ab und zu ein paar Reisebilder und poste ein wenig über meine Fortschritte.

Derzeit bin ich dabei, meinen Explorer-Rang auszubauen. Eine ASP besitze ich zwischenzeitlich und düse damit durch die Galaxis. Ab und an nehme ich eine kleine Handelsmission an, wenn ich mal wieder zum Reparieren in der Blase bin, ansonsten bin ich da, wo die anderen nicht sind. Dabei tu ich hier gerade so, als würde ich im Open spielen..neenee, nicht mir mir.
Ich schätze die Community zwar insgesamt als vergleichsweise reifer ein, als in anderen Spielen, aber ich verspüre keine Lust stundenlang Waren durchs All zu karren oder leicht anrüchige Missionen auszuführen, um ein paar Credits zu erwirtschaften, damit mir irgendein pickliger Lümmel-Imba-Pirat die ASP unterm Hintern wegschiesst.

Wie gesagt: Ab und an gibt es mal ein paar Bilder....

Heute: B-Klasse-Stern im Katzenpfotennebel NGC-6334
Die Sterne sind zwar in ihrer Leuchtkraft deutlich reduziert (sonst wäre es auch nicht spielbar), aber so ein Riese erleuchtet die heimische Stube via Bildschirm erheblich.


Die Navigationskarte in sternendichter Umgebung...










Auftanken mit dem fuel scoop an einem M-Klasse-Stern. Aufgrund ihrer geringen Größe muß man schon sehr dicht heranfliegen, sodaß die Hitzeentwicklung im Vergleich zur Menge des aufgenommenen Treibstoff verhältnismäßig rasch steigt. Einmal kurz weggesehen, weil im TV gerade ein Tor gefallen ist und schon ist der Notstopp wegen Überhitzung ausgelöst. Daraufhin gibt es Hüllenschaden, der sich im Endeffek summiert, wenn das mehrmals passiert. Schlecht, wenn man dann 10.000 Lichjahre vom nächsten bewohnten system entfernt ist. Gut, wenn man dann eine automatische Feldwartungseinheit an Bord hat (natürlich hat die jeder Scout).



Ein schwarzes Loch im Maia-System, Plejaden .
Angeblich kamm man auf 50Mn heran. ich hab das mal seingelassen, weil ich für knappe 1,5 Mio Credits Explorerdaten in meinen Speicherbänken hatte...


Links der California-Nebel, rechts, die große rote Ringstruktur heißt Barnard´s loop, davor der Orionnebel...


Im Supercruise, also dem Antrieb, mit welchem man schnell durch ein System reist, kann man im Allgemeinen bequem reisen. In bewohnten Systemen ziehen einen manchmal Priaten(Spieler) oder Sicherheitskräft aus dem Supercruise (Rauschegift im Laderaum ist auch in Zukunft ein Vergehen).
Bisweilen kommt man aber auch einem Planeten zu nahe, auf dem man nicht landen kann. Dann heißt es wieder: Notstopp.
Oder man fliegt im Supercruise durch Planetenringe...




So, dann melde ich mich demnächst wieder mit neuen Bildern und Geschichten aus Elite:Dangerous....

Sonntag, 20. März 2016

300 Milliarden Sonnen



Das ist die geschätzte Anzahl an Sternen in unserer eigenen Galaxie, der Milchstraße.
Im bekannten Universum  gibt eine gigantische Zahl an Galaxien. Zu viele, um sie zu erfassen, geschweige, dass der menschliche Verstand diese Zahl erfassen könnte..
Die vielfältigen Formen, verschiedene Spiralgalaxien, diffuse und elliptische bis hin zu seltsamen Erscheinungsformen, wie den fernen Quasaren (quasistellare Objekte),  ordnen sich in einem von den Astronomen erst spät erkannten Muster im Universum und in der Zeit an. Ein Umstand, den der Betrachter stets bedenken muss, wenn er seinen Blick in den Himmel hebt. Denn der Blick in den Himmel ist der Blick in die Vergangenheit. Galaxienhaufen, welche ihrerseits in Superhaufen angeordnet sind und sich filamentartig im Universum verteilen, mit dazwischenliegenden unvorstellbar leeren Räumen,  voids genannt. Jenseits dessen endet das beobachtbare Universum und Astronomen und Astrophysiker behelfen sich mit Begrifflichkeiten wie Grosse Mauer, Grosser Attraktor oder Dunkler Materie
Unendlich groß ist die Anzahl der Planeten, fast täglich werden neue Planeten entdeckt.
Was vor zwei Jahrzehnten von vielen Astronomen noch immer mit Vorsicht ausgesprochen wurde, ist heute Alltag.
Und obgleich die Rare-Earth-Theorie auch heute noch Anhänger hat, ist stillschweigend akzeptiert, dass Leben im Kosmos die Regel ist.

Bei den Herstellern verschiedenster Figurenranges ist es das auf jeden Fall und die Zahl passender Spielregeln ist groß.
Schaun mer also mal, was man unter den gegebenen Voraussetzungen mit den kleinen Jungs alles anstellen kann…