Mittwoch, 27. Juli 2016

15mm-Aliens: Sons of Thunder

Rebel Minis haben in ihrer 15mm-Sci-Fi-Range kleine knubbelige Männer im Angebot, namens Sons of Thunder. Das sie klein sind, erkennt man hauptsächlich daran, dass sie nur 10mm gross sind. Sie tragen Schutzanzüge und dicke Wummen.
Acht Stück hatte ich letztes Jahr in Wolfslords Zauberpaket und ich habe sie jetzt mit frischer Farbe versehen.

Zu einem knallharten Tomorrows War-Szenario wollten sie nach meinem Geschmack nicht recht passen. Ich dachte eher an fleissige zähe Männer, die auf unwirtlichen Planeten nach Schrott oder Artefakten suchen oder Erze schürfen. Ein bißchen Star Wars war auch mit dabei. Jawas mit ihren riesigen Sandcrawlers...

An der Stelle kam mir HeinzKnitz zu Hilfe, der mich vor 2 Wochen auf einen aktuellen Preisnachlass auf Dystopian Legions-Klimbim beim Figurenausstatter meines Vertrauens hinwies. Irgendwie fand ich diese Dystopian-Dingsis schon immer cool, wenngleich ich mir aus dem Spiel nichts machte (rückblickend vielleicht schade, denn die Resinmodelle sind wirklich gut). Das pseudoviktorianische Design muß man freilich mögen...

Sons of Thunder

Die Sons of Thunder leben seit Jahrhunderten im Weltall, ohne jemals eine Heimatwelt für sich alleine besessen zu haben. In fünf grossen Stämmen, die sich wiederum aus mehreren kleinen Clans zusammen setzen, ziehen sie über die Oberflächen hunderter von Welten in der Galaxis auf der Suche nach abbauwürdigen Rohstofflagern, Schrott oder Artefakten verlorener Zivilisationen. Das All durchstreifen sie in riesigen Raumschiffen, die aussehen als wären sie Jahrhunderte, wenn nicht gar Jahrtausende alt.
Eine umfassende kulturelle besonderheit der SoT stellt die Leidenschaft für Alles dar, was antiquiert und alt aussieht. Aus unerfindlichen Gründen bevorzugen sie dabei eine sehr kurze Epoche in der prästellaren Phase der alten Erde. Und weil sie geschickte Kunsthandwerker sind, haben sie im Laufe der Generationen ihr gesamtes Hab und Gut optisch so verändert, als hätte die legendäre Kween Vicetoria selbst es hergestellt. Historiker schütteln die Köpfe, den SoT ist das aber egal und sie erschaffen sich eine Vergangenheit die so nie existiert hat.

Interessanterweise sind sie als SoT bekannt, dabei wird gerne vergessen, dass diese eigentlich nur einen Teil dieses Volkes darstellen. Die Sons of Thunder sind der größte der fünf Stämme, gefolgt von den Sons of Truth und den Sons of Pride. Wesentlich kleiner sind die Sons of Dragon. Die Sons of Durin schließlich sind so obskur, dass ihre Existenz allgemein bezweifelt wird.

Ein Gruppe Prospektoren der SoT mit zwei Sandraupen im angesagten "Full Metal-Look"


Samstag, 9. Juli 2016

Elite:Dangerous - Explorer-Logbuch: Bis zum Rand...Tag 9 - 19

Weiter geht´s und wie angekündigt nur noch auszugsweise:

Ich habe in diesen Tagen 95 Sprünge absolviert und 3223 LJ hinter mich gebracht, teils durch absolut abgelegene Himmelsgegenden, in denen es vor L-, Y- und T-Sternen nur so wimmelte. Immer wieder musste ich neue Routen berechnen, manchmal gar den Kurs abbrechen und zur nächsten "anzapfbaren" Sonne zurückkehren.
Dann hatte ich es endlich geschafft und war hier:


Ich hatte gut den halben Weg zurückgelegt und dann...aber der Reihe nach.

Am Tag 12 gelangte ich in ein System, in dem ich 5 interessante und profitable Planeten entdeckte; Wasserwelten teilweise terraformierbar.



Am Tag 14 landete ich erstmals auf dieser Reise auf einem Planeten und führte mehrere Exkursionen durch, in deren Verlauf ich wichtige Rohstoffe sammeln konnte. Eine anschließende Komplettreparatur des Schiffes verbrauchte alle Materialien der Automatischen Feldwartungseinheit, aber Gott sei Dank konnte ich mit den Rohstoffen wieder auffüllen. All das hat mich auch den ganzen Tag beschäftigt. Der Planet war leider extrem ungastlich und von tiefen Schluchten durchzogen.



Am Tag 17 habe ich auf dem ersten Planeten des Systems sehr ergiebige Rohstoffquellen nahe eines Einschlagskraters auffinden können und Ruthenium und Zirkonium abgebaut. Beides fehlte mir bislang.





Auch sehr hübsch anzuschauen:







Vorgestern, am Tag 19 geschah es dann: Ich wollte auf einem Planeten im RIDGAI-Sektor landen; 1,45 G Schwerkraft und sehr vielversprechend in Hinblick auf Rohstoffe. Ich benötigte dringend Materialien für weite Sprünge.
Herunter gekommen bin ich, aber die Bruchlandung war katastrophal und ich habe jetzt noch 26% Hülle.


Nachdem ich eine Nacht drüber geschlafen habe, entschloss ich mich schweren Herzens, umzukehren. 26% Hülle sind zu wenig, da brauchts nur noch einen Fehltriit und es ist vorbei. Landungen sind eh passé.
Mit etwas Glück und sehr vorsichtig gewählten Routen komme ich damit heil nach Hause.

Ich berichte weiter...












Donnerstag, 7. Juli 2016

15mm-Aliens: Ikwen von 15mm.co.uk

Bei 15mm.co.uk gibt es in der Loud Ninja Games-Range die Ikwen. Das sind Reptiloide. Nein, nicht wie Obama oder Michael Jackson bei YouTube, sondern richtige aufrecht gehende Reptilien mit Wumme. Und vier Augen.


Die Figuren kommen allerdings eher als Waldlandindianer daher denn als finstere Außerirdische, mit ihrem Lendenschurz, den Overknees und den Federn,...ääh Stacheln auf dem Schädel.
Chingachgook.

Mir gefallen sie und weil 15mm.co.uk häufig ein Keine-Versandkosten-Special raushaut, habe ich mir ein militia platoon gegönnt. Nochmal 5% gespart. Und - ich mache an dieser Stelle mal ganz frech Werbung- 15mm.co.uk versenden ganz ganz schnell ! Heute bestellt, nächste Woche bemalt. Für so schmal und schnell kommt man doch kaum an Figuren ran. Ich bin glücklich wie das Schweinchen in der Suhle.

Tomorrows War

Als Quasi-Sympathieträger heissen sie bei mir Iguans oder Reptos und sind schnöde Söldner, die ihre kaltblütige Seele für ein TL2-Sturmgewehr und einen Raketenwerfer verkaufen.
Immer fixiert auf ihren Overlord, verschwenden sie keine Zeit damit, Dinge kaputt zu machen oder Leute zu piesacken. Sie wollen nur kämpfen. So gesehen sind sie diszipliniert.
Die Farbe Rot besitzt für sie eine geradezu spirituelle Bedeutung und so sind jene Individuen, welche den am auffälligsten gefärbten Stachelkamm besitzen, zum Chef geboren.

Jedem Truppenführer, der eine Einheit der Kaltblütigen (die in Wirklichkeit alles andere als kaltblütig sind) befehligt, sei empfohlen, Helm, Haarschopf oder was auch immer, möglichst tiefrot zu färben. Es wird ihm mit grenzenloser Loylität gedankt werden.



Unit Characteristics:

Characteristics
Dice
Notes
TQ:
6 (8)
8 nur Charaktere; szenarioabhängig
Moral:
6-10
Szenarioabhängig; nie höher als MaoYe
Confidence

normal
Supply

Szenarioabhängig i.d.R. poor
TechLevel
1/2
Zu Spielbeginn würfeln

Unit Attributes:

Attribute
Effects
Notes
Old School
Not pinned,  no
Confidence loss

Poor Initiative

"Overlord-Zusatz-regel"
Special Teams
autoDetect 8"
No out-of-contact-move
Binnen 8"
+1 AttackDice in CloseCombat
Animal Teams
TQ/morale wie
handler

Night Fighting
-1D Firepower, optimum
Range :2

Despised
-1modi for interactions


Unit characteristics and Unit Atributes refer to Tomorrows War and Force-on-Force copyright:Osprey Publishing Ltd. And Ambush Alley Games

Kultureller Hintergrund

Die Heimatwelt der Xenosauria ist unbekannt.
Niemand kann Informationen zu ihrem kulturellen Hintergrund liefern, noch kennt man die Eigenbezeichnung der Iguans/Reptos. So gesehen, sind sie eines der geheimnisvollsten Völker des bekannten Universums.

Gerne bringen sie ein paar gezähmte Viecher mit, wie z.B. diese putzigen Quasi-Raptoren von Belem IV. Ein bißchen Reptilien-Hightech an ihnen verbaut und sie gehen gerne selbstständig auf die Suche nach dem nächsten Feind.






Sonntag, 3. Juli 2016

Space Marines in 15mm: Khurasan Miniatures

Wenn man die passenden Genestealer schon hat, nämlich die Space Demons von Khurasan, benötigt man nur noch ein paar passende Space Marines für eine Runde Space Hulk in klein.
Sagt sich leicht und bei der Fülle der Hersteller, sollte es doch gar nicht...Doch ! Es gibt zwar einiges, was diesbezüglich passend wäre, aber hilfreich ist, wenn man Sehgewohnheiten ablegt. Von wegen Beaky Armour und so.
Mir persönlich gefielen am Besten die von Khurasan Miniatures aus der PostApoc-Range. Government Forces in Power Armour. Aha ! Guckt man genau hin, sieht man sogar, dass der Helm zwar nicht beaky, aber dafür schon sehr SpaceQuest-ähnlich daherkommt.
Egal.
Natürlich nehme ich sie nicht nur für den Space Hulk, sondern auch als Fraktion in Tomorrows War.



Dort sind sie die Royal Space Fleet Marines der European Space Armed Forces. Britisch angehaucht also. Wie dem auch sei, wenn es erforderlich ist, beenden sie auch erst einmal ihre Tea Time und erst dann geht´s los.
Marines kommen natürlich nicht in Panzern daher, sondern bedienen das Aufgabenrepertoire klassischer Marinestreitkräfte. Wer Panzer braucht muss die anderen holen (obwohl sie natürlich über brauchbareTruppentransporter verfügen) . Sie kommen auch nicht, wenn ein paar unterbezahlte Arbeiter in den Minen auf Hesperus VI streiken und auch nicht, weil irgendwo die Umsiedlung von ein paar Eingebore...ähm: der zugewiesene Aufenthaltsort indigener Kulturen situationsbedingt angepaßt werden muss. Nein, wenn sie kommen ist die Kacke so richtig am Dampfen:

Einsatzprofile
  • Orbitale Landung
  • Boardingmissionen
  • Gefechte in Zero-G
  • Kämpfe in Orbitalanlagen, Raumschiffen, vergleichbaren planetaren Einrichtungen
  • Schwere Infanterieunterstützung für reguläre Einheiten


Organisation:
  • Fire-Team á 4
  • Section á 2 Fireteams
  • Platoon á 3 Sections
  • Troop á 3 Platoons

Für gewöhnlich werden die SFM platoonweise zum Einsatzort gebracht, also entweder in einem Droppod oder Dropship bzw. boarden in Zero-G mithilfe ihres Kampfanzugs.
Auf Kompanieebene existiert Kampfunterstützungunterstützung durch ein Platoon AutonomousFightingVehicle (AuFV) und eine Section Reconnaisance. Auf Brigadeebene ist eine Patrol Troop (Fernspäher) und eine Section Special Fleet Service angegliedert.
In den Rifleplatoons wird traditionell auf die Verwendung von Tarnschemata verzichtet.
"Sie wissen, wir sind da, noch ehe Sie uns sehen" lautet der Wahlspruch der 1. Royal Fleet Marine-Brigade.
Stattdessen tragen die Kampfanzüge, Fahrzeuge und Landungsschiffe leuchtende Farben.
Rot-Grau die 1. Kompanie,
Blau-Gelb die 2. Kompanie,
Schwarz-Weiss die 3. Kompanie ("Checkers"),
Combat Engineers tragen ein farblich abgeändertes Rot-Grau,
lediglich die Fernspäher und Scouts hüllen sich in umweltangepaßte Tarnfarben. Sie sind aber auch häufig nur in Kampfmontur unterwegs und gönnen sich i.d.R. diese zusätzliche Tarnung.
Rückwärtige Einheiten bevorzugen ein schlichtes Brown-violet oder die klassischen grauen Overalls.

Unit Characteristics

Characteristics
Dice
Notes
TQ
8-10
(12 für besondere Charaktere oder Szenarien)
Moral
10

Confidence

High
Supply
+1
Abundant
TechLevel
2 (3)
TL3 szenarioabhängig

Unit Attributes

Attribute
Effects
Notes
Active Trauma Treatment
Advanced First Aid Check;
Unabhängig von Anwesen-
heit  eines Medics
Mit Powered
Armor
Old School
Not pinned
No confidence Loss
Nur die Special
Terminal Air Controller
Bonus for actual TAC
(Tactical Air Controller)
Szenario-
abhängig
Advanced Sensors
+1 Diceshift spotting
Enemyunit/double  to detect
Stealthy o. hidden units

Intimidating

Nur für non-PA

Movement rate: 6/12;
Powered Armor: +3ArmorDice

Unit characteristics and Unit Atributes refer to Tomorrows War and Force-on-Force copyright:Osprey Publishing Ltd. And Ambush Alley Games

Ausrüstung und Bewaffnung

Jeder Trooper trägt den Mark V EIFOS (Environment Independent Fighting and Operation Suit) Kampfanzug. Dieser befähigt ihn sowohl im Vakuum des Weltraums, als auch unter lebensfeindlichsten Bedingungen zu agieren und zu kämpfen. Er ist strahlensicher, unterstützt die Bewegung seines Trägers mithilfe von Power-Feedback und garantiert Lebenserhaltung bis zu 72 Stunden. Zusatzmodule speziell für lebensfeindliche Umgebungen bieten durch permanentes Stoffwechselrecycling eine (theoretisch) unbegrenzte Einsatzdauer.
Als Gefechtsanzug gewährt er seinem Träger Schutzklasse II und verfügt über fortgeschrittene AutoMed-Funktionen.

Die Hauptwaffe des Troopers ist das KM9A-1 Mehrzweck-Sturmgeschütz.
KM9A-1 Maschinenkanone (Krauss-Maffei) [TL3; AP:3/AT:1]
  • 4 Feuermodi
  • Kernlose Explosivgeschosse
  • HUD-linked, GunCam, TAG
  • 30 Magazine (insgesamt 150 Schuß)

Jedes Platoon verfügt darüber hinaus über 5 Stück Mark VIII HAS (Heavy Assault Suits), ein Kampfanzug entwickelt speziell für Sturmangriffe . Über die gleichen Charakteristika wie der Mark V EIFOS verfügend, bietet er zusätzlich stärkeres Powerfeedback, leistungsfähigere Energiebänke sowie die Fähigkeit, Ziele in direktem Kontakt zu bekämpfen. Seine schwere Panzerung macht ihn auch für Combat Engineers zur ersten Wahl.
Die Bewaffnung beschränkt sich auf zwei im linken Arm verbaute SMG Pluto mit je 120 Schuß sowie im rechten Arm einen Multislot, der mit einem Mini-Granatwerfer, einer Schrotflinte, Flammer oder einem Laser bestückt  werden kann.

Die massiven Kampffäuste i.V.m. stärkeren Powerfeedback durchschlagen Panzerstahl bis 5cm Dicke oder eine Stahlbetonwand von bis zu 20cm Dicke.

Einsatzprofilabhängig kann ein Mk. X Devastator-Sturmgeschütz schultermontiert werden.

HK 22 SMG-VM "Pluto" (Submachine Gun-Vehicle Mounted) , Cal. 9mm [TL2; ]
  • 3 Feuermodi
  • Urankerngeschosse
  • HUD-linked, TAG

M019 Multi-Purpose Grenadelauncher [TL2]
  • 18 Granaten (HE, Thermisch, Nebel, Signal)
  • MRSI-fähig (mulitple rounds simltaneous impact)
  • Bis zu 4 Schuß pro Minute


Beretta APSG (Anti Personnel Shot-gun) [TL1]
  • Im Prinzip eine Glattrohrkanone für die 126mm-Patrone mit 1222 Wolframkugeln.
  • Alternativ 126mm Fintenlaufgeschoss
  • 32 Schuß, bis zu 6 Schuß pro Minute

Mk. X Devastator-Sturmgeschütz [TL2]
    • 20mm Autokanone

Zur Durchführung ihrer Einsätze stehen den RSFM eine Reihe autonomer und halbautonomer Waffen und Waffenplattformen zur Verfügung.

Hier eine Aufklärung- und Erkundungsdrohen, wie sie unter atmosphärischen Bedingungen genutzt wird.

Die DB VL-T "Vulture" kann mit einer Gatlinggun, Lasern oder zusätzlichen Kamera- und Computersystemen ausgerüstet werden.






Der autonome Waffenträger Beaver - hier mit einer leistungsstärkeren Variante Mk.X Devastator wird gerade von einem Combat Engineer für den nächsten Einsatz konfiguriert.
Der Beaver kann sowohl defensiv für Verteidigungsswecke, als auch offensiv in schwer zugänglichem Gelände eingesetzt werden. Routinemäßig, obwohl für diese Aufgabe zu teuer, wird er für Sicherungsaufgaben im Objektschutz verwendet.



Der UGV Crawler befindet sich derzeit zu Test- und Erprobungszwecken bei den RSFM. Belastbare Daten
liegen nicht vor bzw. sind klassifiziert.
Rechts hinten eine halbautonome Sentrygun bestückt mit einer 
KM5.4 Autkanone, wie sie im stationären Sicherungsdienst Verwendung findet.




Eines der TL 1-Prunkstücke in den Arsenalen der RFSM ist die Multipurpose-Autonomous Aerial Attack Drone ClassIII, eine Kooperation von Skyhook-AB-Cobham. Hier die Version C mit KM-RG Railgun und sieben HK 24-LMG. Das Gerät fliegt vollautonom und wird von einer AI gesteuert.
Leistungsdaten unterliegen der Geheimhaltung. 2 MAAAD fanden spektakulär Verwendung beim Einsatz auf Neu-Damaskus.